EU-Wirkungsdaten

Wie unsere Arbeit wirkt

akzente präsentiert Wirkungen der Gemeinschaftsmaßnahmen von der EU und der Bundesregierung aus dem Jahr 2019.

Die GIZ arbeitet weltweit gemeinsam mit Auftraggebern und Partnern für nachhaltige Entwicklung. Seit 2014 erhebt die GIZ regelmäßig Wirkungsdaten, um für die Öffentlichkeit, Partner und Auftraggeber greifbar zu machen, was ihre Arbeit über Projekt- und Ländergrenzen hinaus bewirkt.

Beschäftigung: Fast 333.000 Menschen haben ein höheres Einkommen.

Entwicklungsländer brauchen mehr und bessere Arbeitsplätze für ihre Bevölkerung, damit sich der Lebensstandard der Menschen nachhaltig verbessert. Die GIZ unterstützt sie im Auftrag der Bundesregierung, ko-finanziert von der EU dabei, für neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu sorgen. Sie berät und fördert die Privatwirtschaft, um Arbeitsplätze zu schaffen und so die Nachfrage nach Arbeitskräften zu stärken. Hochwertige, arbeitsmarktorientierte (berufliche und akademische) Bildung und Weiterbildung erhöhen die Chancen auf eine qualifizierte Anstellung. Bessere Vermittlungsangebote, Informationssysteme und berufliche Orientierung helfen dabei, dass Arbeitgeber*innen und potenzielle Beschäftigte zusammenfinden.

Biodiversität: 2,2 Millionen Menschen profitieren vom Erhalt der Natur.

Biodiversität sichert die menschlichen Lebensgrundlagen. Ein intaktes Ökosystem reguliert das Klima, sichert die Ernährung und beeinflusst die Lebensqualität von Tieren und Menschen. Wälder sind unersetzbar, sie sind von immenser Bedeutung für das Klima und beherbergen mehr als zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten. Die GIZ setzt sich für Schutzgebiete und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder ein, um sie gegen zunehmende Entwaldung zu schützen. Das Engagement für Biodiversität trägt auch zur besseren Anpassung an den Klimawandel bei, etwa durch Hochwasserschutz.

Bildung: Mehr als 242.000 Schüler*innen profitieren von einer besseren Schulbildung.

Bildung stärkt das Selbstbewusstsein und erhöht die Chancen auf berufliche Beschäftigung und ein eigenes Einkommen. Hier setzt die GIZ auf vielfältige Weise an. Eine gute Schulbildung ist das Fundament. Während einer Berufsausbildung erlernen die Auszubildenden wichtige Fähigkeiten für ihr späteres Berufsleben und erhöhen damit die Chance auf eine Anstellung. Auch eine berufliche Weiterbildung verbessert die Jobchancen der Teilnehmenden und fördert so das Wirtschaftswachstum. Bildung trägt darüber hinaus zum sozialen Zusammenhalt und zur Lösung von Konflikten bei, was wiederum die Demokratie stärkt.

Flucht und Migration: Mehr als 310.000 Menschen auf der Flucht wurden erreicht.

Kriege und Konflikte zwingen immer mehr Menschen dazu, ihren Heimatort verlassen. Sie suchen Zuflucht innerhalb oder außerhalb des eigenen Landes. Auch Klimawandel oder Armut und Arbeitslosigkeit drängen viele Menschen dazu, anderswo eine bessere Zukunft zu suchen. Die Gemeinden, die Menschen auf der Flucht aufnehmen, sind mit großen Belastungen konfrontiert. Die GIZ unterstützt daher Flüchtlinge und Binnenvertriebene, aufnehmende Gemeinden sowie Menschen, die in ihr Herkunftsland zurückkehren möchten.

Klima: 365.000 Menschen wurden unterstützt, mit dem Klimawandel umzugehen.

Der Klimawandel ist weltweit sichtbar: Hitzewellen und Stürme nehmen zu, Dürren bedrohen und vernichten die Lebensgrundlage vieler Menschen. Hier setzt die GIZ an: Einerseits arbeitet sie darauf hin, Treibhausgase einzusparen, etwa durch nachhaltige Verkehrskonzepte und die verstärkte Nutzung erneuerbaren Energien. Dort, wo der Klimawandel bereits seine Spuren hinterlässt, unterstützt die GIZ sie unter anderem mit neuen Anbaumethoden, besserem Küstenschutz oder Versicherungen. Außerdem berät die GIZ Regierungen, Unternehmen und weitere entscheidende Akteur*innen dabei, klimabedingte Risiken und auch Chancen besser abzuschätzen sowie Strategien zur Anpassung zu entwickeln.